
Das Dach verstehen.
Bringen Sie zum ersten Gespräch Dachfotos und, sofern vorhanden, Baupläne mit. Interessant sind die nutzbaren Flächen, ihre Ausrichtung, mögliche Verschattung und Aufbauten wie Fenster oder Schornsteine. Auch Informationen zum Dachzustand gehören dazu.
Wenn eine Dachsanierung geplant ist, sollte sie früh angesprochen werden. So kann geklärt werden, in welcher Reihenfolge die Arbeiten sinnvoll organisiert werden. Ebenso wichtig sind mögliche Leitungswege und der Platz für die vorgesehenen Komponenten.
Eine Darstellung auf einem Dachfoto hilft, die Idee zu besprechen. Welche Belegung sich tatsächlich umsetzen lässt, erfordert die konkrete technische Prüfung.
Den Alltag berücksichtigen.
Ihre Stromrechnung zeigt den bisherigen Verbrauch. Ergänzen Sie, wann typischerweise viel Strom gebraucht wird: Arbeiten Sie zu Hause? Wird ein Auto tagsüber oder abends geladen? Soll eine Wärmepumpe hinzukommen?
Solche Angaben machen die Planung greifbarer. Eine heute sparsam bewohnte Immobilie und ein künftig stärker genutztes Haus können trotz gleicher Dachfläche unterschiedliche Anforderungen haben.
Eigenverbrauch bedeutet, dass erzeugter Solarstrom im eigenen Haushalt genutzt wird. Ein Speicher kann Strom für einen späteren Verbrauch bereitstellen. Wie Erzeugung, direkter Verbrauch und Speicherung zusammenkommen, hängt von Anlage und Nutzung ab.
Hintergrund: Fraunhofer ISE zum Eigenverbrauch

Welche Aufgabe soll der Speicher erfüllen?
Formulieren Sie zunächst das Ziel: Geht es darum, eigenen Solarstrom später zu nutzen? Soll eine bestimmte Betriebsart unterstützt werden? Oder möchten Sie das geplante Trading-Speicher-Konzept von Galvanek kennenlernen?
Die Galvanek Powerbank ist als Trading-Speicher vorgesehen: Strom aus günstigen Zeitfenstern soll für später bereitstehen. Dieses Konzept setzt keine eigene PV-Anlage voraus. Die konkrete Verfügbarkeit und Einbindung sind Teil der jeweiligen Planung.
Ein vorhandener PV-Speicher wird gesondert betrachtet. Seine möglichen Betriebsarten hängen von Modell und Konfiguration ab. Es wäre deshalb zu einfach, alle PV-Speicher auf eine einzige Funktion festzulegen oder ihre gemeinsame Steuerung pauschal zu versprechen.
Bitten Sie um eine klare Darstellung, welche Aufgabe jeder vorgeschlagene Baustein übernimmt. So wird sichtbar, warum ein Speicher vorgeschlagen wird und welche Voraussetzungen dafür gelten.
Diese Angaben helfen im Gespräch.
- Dachfotos und vorhandene Pläne; Hinweise auf anstehende Dacharbeiten.
- Bisheriger Stromverbrauch und größere Veränderungen im Haushalt.
- Geplante Wärmepumpe, Wallbox oder weitere Verbraucher.
- Modellbezeichnungen und Unterlagen bereits installierter Komponenten.
- Ihre Priorität: eigener Solarstrom, spätere Erweiterung oder ein gemeinsamer Plan für Wärme und Strom.
